Contaminometer - ConTTest

Ionische Verunreinigungen können die Zuverlässigkeit von Baugruppen stark negativ beeinflussen. Daher ist eine Kontrolle der Baugruppen auf ionische Verunreinigung im Entwicklungsstadium und im Fertigungsprozess sinnvoll.

Die Geräte messen ionische Verschmutzung in Übereinstimmung mit den internationalen Standards. Das hochgenaue Messsystem wurde entworfen, um als Prozesskontrolle in der Produktion zu dienen und in Entwicklung und Forschung als Laborinstrument verwendet zu werden.

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 Microtronic ConTTest

Überprüfung der ionischen Kontamination

Die Bestimmung der ionischen Kontamination ist notwendig, da sich ionische Rückstände aus der Leiterplattenfertigung und dem Lötprozess negativ auf die Zuverlässigkeit einer fertigen Baugruppe auswirken können. In feuchter Umgebung können ionische Verunreinigungen zu Problemen führen. Es kann beispielsweise das Wachstum von Dendriten zu Kurzschlüssen zwischen den Leiterbahnen führen. Auch Korrosion kann die Leiterbahnen angreifen oder der Isolationswiderstand kann verloren gehen. Daher ist es wichtig, den Grad der ionischen Verunreinigung zu überwachen, um Rückschlüsse auf die Reinheit und damit auf die zu erwartende Zuverlässigkeit einer Baugruppe zu ermöglichen.

Die Messung der ionischen Kontamination erfolgt durch Eintauchen der Komponente in eine Testlösung, einer Mischung aus 2-Propanol und deionisiertem Wasser, um die Verunreinigungen abzulösen.

Diese abgelösten ionischen Substanzen verändern die elektrische Leitfähigkeit der Testlösung; diese Leitwertänderung wird mit einer wartungsfreien Präzisionsmesszelle gemessen. Der auf diese Weise errechnete Kontaminationswert wird als Äquivalenzwert von μg NaCl/cm2 dargestellt. Vor jedem Test wird die Testlösung mit einem Filter gereinigt. Ein Austausch der Testlösung ist nicht notwendig. Ist die Testlösung gereinigt, wird das zu testende Bauteil in den Tank gegeben und der Testzyklus wird gestartet.

Als Parameter für einen Test sind die Oberflächen abzüglich eventueller Abweichungen für Komponenten, Stecker, etc. sowie auch die Testdauer anzugeben. Diese Parameter lassen sich in einem Testfeld mit Notizen oder Anweisungen versehen und unter einem beliebigen Namen (z.B. Bauteilenamen) abspeichern.

Zur Ausgabe werden die Testergebnisse in eine MS-Word Datei übergeben. Dazu wird eine frei editierbare Vorlage verwendet. Diese kann nach Belieben angepasst und gestaltet werden. So ist z.B. das Einfügen eines Firmenlogos sehr beliebt.

Sie können Ergebnisse dann aus Word wie gewohnt drucken, verschicken oder speichern. Der große Vorteil ist hier die Editierbarkeit der Vorlage, die Sie an Ihre Erfordernisse anpassen können.